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Museen Museum Schloss Lübben - Stadt- und Regionalmuseum

Ernst-von-Houwald-Damm 14
15907 Lübben (Spreewald)
Telefon

03546-187478

www.​museum-luebben.​de
museum@​tks-luebben.​de
Freizeit Rollstuhlfahrer
Schon das spannende Miteinander von spätmittelalterlichem Wehrturm und Renaissanceschloss lassen die wechselvolle Geschichte dieses Hauses erahnen. Innen lässt moderne Technik die alte Residenzstadt des Markgrafentums Niederlausitz vor den Augen der Besucher wieder erstehen und mit Exponaten zum Anfassen von der Bronze- bis in die Neuzeit können sie Vergangenheit hautnah „begreifen“. In diesem Museum ist neben Sehen auch Hören und Mitmachen erwünscht. Hier sprechen die Vorfahren, erklingen Choräle und die Schätze liegen Ihnen zu Füßen. Teil der Ausstellung ist zudem der historische Wappensaal von 1915 im Schlossturm mit seinem monumentalen Wandgemälde von August Oetken sowie 115 Wappen von Städten, Adelsherrschaften oder Rittergütern, die die politische Situation der Niederlausitz zu Beginn des 20. Jhds. widerspiegeln. Das prachtvolle Eheschließungszimmer und die frische regionale Küche des Schlossrestaurants runden das Angebot dieses beeindruckenden Hauses ab. Die Ausstellung ist behindertengerecht und auch mit Kindern sehr empfehlenswert.

Das Stadt- und Regionalmuseum Lübben widmet sich mit seinen Ausstellungsräumen insbesondere der Geschichte der Stadt Lübben, des ehemaligen Altkreises Lübben sowie der Niederlausitz, dessen Hauptstadt Lübben vom 16. Jh. bis 1815 war. Mit bis zu sechs jährlichen Sonderausstellungen werden verschiedenste zeitgeschichtliche oder kulturhistorische Fragestellungen vertieft. Ebenfalls bestaunt werden können die Paul-Gerhardt-Installation und ein interaktives Stadtmodell, welches die alte Residenzstadt des Markgrafentum Niederlausitz veranschaulicht. Weitere Höhepunkte sind ein mittelalterlicher Schatzfund sowie Hort- und Grabfunde der Eisen- und Bronzezeit. Hervorzuheben sind insbesondere die reichen Funde der Lausitzer Kultur, die von dem Mediziner und Prähistoriker Rudolf Virchow beschrieben und erforscht wurde.

Das Lübbener Schloss wurde im Stil der Spätrenaissance Ende des 17. Jh. im Auftrag von Christian I., dem Herzog von Sachsen-Merseburg, als Nachfolgebau einer bereits seit dem 14. Jh. hier bestehenden landesherrlichen Schlossanlage gebaut. Es besteht heute aus dem spätmittelalterlichem Wehr- und Wohnturm (2. Hälfte 14. Jh.) mit 2,5 m dicken Mauern, dem ehemaligen Oberamtshaus (Schloss) und dem "Jägerhaus" (Marstall). Der Schlossturm wird für Veranstaltungen und Trauungen genutzt. Der Marstall dient als Stadtbibliothek.
 

Öffnungszeiten

Mittwoch 10:00h - 17:00h
Donnerstag 10:00h - 17:00h
Freitag 10:00h - 17:00h
Samstag 10:00h - 17:00h
Sonntag 10:00h - 17:00h
Neujahr 10:00h - 17:00h
Werktag 10:00h - 17:00h
Tag der Deutschen Einheit 10:00h - 17:00h
Heiligabend 10:00h - 17:00h
Erster Weihnachtsfeiertag 10:00h - 17:00h
Zweiter Weihnachtsfeiertag 10:00h - 17:00h
Silvester 10:00h - 17:00h
Karfreitag 10:00h - 17:00h
Ostersonntag 10:00h - 17:00h
Ostermontag 10:00h - 17:00h
Himmelfahrt 10:00h - 17:00h
Pfingstsonntag 10:00h - 17:00h
Pfingstmontag 10:00h - 17:00h
Reformationstag 10:00h - 17:00h

Informationen für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen Informationen für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen

Kurz-Beschreibung

Kurzbeschreibung:
  • 4 ausgewiesene Behindertenparkplätze vorhanden
  • Zugang Innenbereich: über 1 Stufe und über Aufzug
  • Wegebeschaffenheit Außenbereich: Kopfsteinpflaster
  • Gästetoilette für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen stufenlos erreichbar. Türbreite: 90 cm, Bewegungsfläche vor dem WC: >150 cm x 145 cm, rechts: 0 cm x 0 cm, links: 122 cm x 130 cm, Haltegriffe vorhanden
Besonderheiten:
  • Gästetoilette für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen befindet sich in der benachbarten Bibliothek
  • kein stufenloser Zugang zum Turm und Wappensaal möglich

PKW-Stellplätze

  • Anzahl der ausgewiesenen Behindertenparkplätze in der Nähe des Eingangs 4
  • Kommentar Kopfsteinpflasterweg zum Museum.

Zugang und Wege Innenbereich

  • Anzahl der Stufe(n) 1
  • Gesamthöhe der Stufen 5 cm
  • über Rampe
  • Rampenhöhe 0.39 m
  • Rampenlänge 2.90 m
  • über Aufzug oder sonstiges technisches Hilfsmittel
  • Durchgangsbreite der Eingangstür 92 cm
  • Durchgangsbreite der schmalsten aller sonstigen zu nutzenden Türen 82 cm
  • Durchgangsbreite der schmalsten aller sonstigen zu nutzenden Flure und Durchgänge 82 cm
  • Kommentar: Die Eingangstür ist auf >150 cm erweiterbar.
    Man gelangt mit dem Aufzug ins 1.OG und zur Rezeption und über eine Rampe gelangt man dann in die Ausstellungsräume. Es gibt einige Türschwellen von 3 cm in den Ausstellungsräumen. Die Exponate sind zum Großteil gut zu sehen.
    Mit dem Aufzug gelangt man ebenfalls ins 2.OG mit 3 weiteren Ausstellunsgräumen.

Rezeption

  • Rezeptionscounter oder –tisch nicht teilweise auf eine Höhe von 85cm abgesenkt aber andere Möglichkeit der Kommunikation im Sitzen vorhanden

Aufzug

  • Durchgangsbreite der schmalsten aller zu benutzenden Türen, Flure und Durchgänge 82 cm
  • Breite der Aufzugstür 90 cm
  • Längenmaß der Aufzugskabine: 108 cm
  • Breite der Aufzugskabine 138 cm
  • unterste Höhe der Bedienelemente 104 cm
  • oberste Höhe der Bedienelemente 109 cm
  • Längenmaß der Bewegungsfläche vor dem Aufzug >150 cm
  • Breite der Bewegungsfläche vor dem Aufzug 134 cm
  • Kommentar Das Personal bedient den Aufzug.

Gästetoilette

  • Durchgangsbreite der Tür zum Sanitärraum 90 cm
  • Durchgangsbreite der schmalsten aller zu benutzenden Türen, Flure und Durchgänge 90 cm
  • Tür schlägt nicht in den Sanitärraum auf
  • Länge der Bewegungsfläche vor dem Waschtisch >150 cm
  • Breite der Bewegungsfläche vor dem Waschtisch 145 cm
  • Tiefe der Unterfahrbarkeit des Waschtischs (in Höhe von 67 cm) 20 cm
  • Oberkante des Waschtischs (Armauflagefläche) vom Fußboden aus 81 cm
  • im Sitzen und Stehen einsehbarer Spiegel über dem Waschtisch
  • Länge der Bewegungsfläche vor dem WC-Becken >150 cm
  • Breite der Bewegungsfläche vor dem WC-Becken 145 cm
  • Länge der Bewegungsfläche links neben dem WC-Becken 122 cm
  • Breite der Bewegungsfläche links neben dem WC-Becken 130 cm
  • Haltegriffe neben dem WC rechts und links vorhanden
  • Höhe (Oberkante) der Haltegriffe 84 cm
  • Hinausragen der Haltegriffe über die WC-Beckenvorderkante 10 cm
  • Abstand der Haltegriffe voneinander 70 cm
  • Beide Haltegriffe hochklappbar und im hochgeklappten Zustand arretierbar
  • Notruf vorhanden
  • Kommentar: WC befindet sich in der benachbarten Bibliothek.
    Die Tür lässt sich durch die Betätigung eines Türknopfes automatisch öffnen.

Fachkompetenz/Service

  • Informationen über weitere barrierefreie Angebote in der Region können zur Verfügung gestellt werden.
  • Informationen zur barrierefreien An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln können erteilt werden.

Erhebung der Daten

  • Erheber (Institution) TMB
  • Datum der Datenerhebung 15.08.2017