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Nationale Naturlandschaften Nationalpark Unteres Odertal

Besucherzentrum NationalParkHaus
Park 2
16303 Schwedt/Oder OT Criewen
Telefon

03332-2677244

www.​nationalpark-unteres-odertal.​eu
nationalpark-unteres-odertal@​nlpvuo.​brandenburg.​de
Freizeit Rollstuhlfahrer
Der Nationalpark Unteres Odertal ist Brandenburgs einziger Nationalpark und der einzige in Deutschland, der eine Flussaue schützt. Intakte Flussauen mit ihrer Dynamik zwischen Überflutung und Trockenfall, ihren vielfältigen und sich ständig verändernden Strukturen – Überschwemmungsflächen, Auwäldern, Altarmen, Sandbänken und Feuchtgebieten – gehören zu den artenreichsten und gleichzeitig am meisten gefährdeten Lebensräumen Europas. Gemeinsam mit zwei benachbarten polnischen Landschaftsschutzparks bildet der Nationalpark Unteres Odertal eine grenzüberschreitende naturräumliche Einheit, in deren Mitte die Oder fließt.

Das Untere Odertal ist ein Paradies für Wasservögel als Brut-, Rast- und Überwinterungsplatz. Der weltweit vom Aussterben bedrohte Wachtelkönig hat im Unteren Odertal sein größtes Vorkommen. Im Frühjahr lärmen Vogelschwärme in der überfluteten Aue. Kiebitz, Brachvögel und Kampfläufer rasten in den feuchten Wiesen.

Wenn im Sommer das Wasser aus den Flutungspoldern abgelaufen ist, können Wanderer auf kleinen Rundwegen durch die Niederung streifen. Dabei können sie die Blütenpracht der Sumpf- und Wasserpflanzen in den Altarmen bewundern.

Im Herbst werden die Nasspolder geöffnet, die Aue filtert das ein- und im Frühjahr wieder ablaufende Wasser, hält es zurück und hilft so, unkontrollierte Überschwemmungen zu verhindern. Oft legt sich dichter Nebel über die herbstliche Niederung. Das ist auch die Zeit der großen Vogelschwärme. Über 100.000 Enten, Gänse und Schwäne und bis zu 15.000 Kraniche rasten im Herbst in der Flussaue auf dem Weg nach Süden.

Der Winter bietet mit dem leisen Eisgang auf der Oder, den mit Reif bedeckten Weiden und den eigentümlichen, winterlichen Lichtverhältnissen eine ganz besondere Atmosphäre im unteren Odertal.

Der Nationalpark ist auf seiner ganzen Länge von über 50 Kilometern zwischen Hohensaaten im Süden und Stettin (Szczecin) im Norden erlebbar, am besten zu Fuß, per Rad oder beim Skaten über die befestigten Wege auf den Deichen. Besucher können den Nationalpark gut mit Bahn und Rad erreichen. Zwischen Hohensaaten und Mescherin steht Radfahrern und Skatern der Oder-Neiße-Radweg zur Verfügung. Die asphaltierte Strecke verläuft meist auf der Deichkrone und bietet laufend wechselnde, attraktive Panoramen.

Das Nationalparkzentrum in Criewen mit Besucherzentrum und Nationalparkladen im NATURA2000-Haus gehört zu den herausragenden touristischen Zielen in den Nationalen Naturlandschaften Brandenburgs. In der Ausstellung lässt sich eine Zeitreise durch 10.000 Jahre Landschafts- und Besiedlungsgeschichte des Unteren Odertals unternehmen, im Oder-Aquarium 15.000 Liter Wasser nach Steinbeißer, Stichling und Bitterling absuchen oder den Nationalpark in einer Multimedia-Schau mit mehr als 500 Bildern betrachten. Vom Nationalparkzentrum aus starten an fast allen Wochenenden im Jahr Führungen und Exkursionen in den Nationalpark. Zusätzlich sind Erlebniswanderungen mit Mitarbeitern der Naturwacht und Natur- und Landschaftsführern möglich.

Ein Erlebnis für sich ist der wunderschöne Lennésche Schlosspark in Criewen; mit Schloss, der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Kirche, alten Bäumen, Wiesen, dem Ufer der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße und dem benachbarten ökologischen Schau- und Lehrgarten mit alten, heimischen Kultur- und Wildpflanzen in der ehemaligen Arnimschen Schlossgärtnerei.

In Stolpe ist einer der stärksten Bergfriede Deutschlands zu bestaunen: der von den Askaniern errichtete, 17 Meter im Durchmesser messende, etwa 18 Meter hohe und mit 5 bis 6 Meter dicken Mauern versehene Stolper Turm. In Vierraden können Besucher das Tabakmuseum besichtigen und bei Gartz und Schwedt stehen Beobachtungstürme zum Erforschen der Vogelwelt zur Verfügung.

Informationen für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen Informationen für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen

Kurz-Beschreibung

Kurzbeschreibung Besucherzentrum in Criewen:
  • 3 ausgewiesene Behindertenparkplätze vorhanden
  • Zugang Innenbereich: über Rampe
  • Gästetoilette für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen stufenlos erreichbar. Türbreite: 95 cm, Bewegungsfläche vor dem WC: >150 cm x >150 cm, rechts: 107 cm x 139 cm, Haltegriffe vorhanden
  • grobes Kopfsteinpflaster auf dem Hof vor dem Besucherzentrum
Kurzbeschreibung des Beobachtungsstandes "Seeschwalbe" auf dem Oderdeich:
  • Der Beobachtungsstand liegt zwischen Gatow und Schwedt direkt auf dem Oder-Neiße-Radweg (Polder 10)
  • durch 3 Beobachtungsluken mit viel Beinfreiheit kann man direkt auf das Untere Odertal blicken. Es ist ein höhenverstellbares Teleskop-Fernrohr vorhanden.
  • Vom Parkplatz aus (1 ausgewiesener Behindertenparkplatz vorhanden) führt der ca. 1,5 km lange Weg über eine Bogenbrücke (kurze Strecke mit größerer Steigung) auf den ebenen asphaltierten Radweg auf dem Oderdeich
  • Breite der Eingangstür: 88 cm
  • vor Ort ist weder Personal noch eine Toilette, beides finden Sie im Nationalpark-Besucherzentrum

PKW-Stellplätze

  • Anzahl der ausgewiesenen Behindertenparkplätze in der Nähe des Eingangs 3
  • Kommentar Oberfläche: gut befahrenes, flaches Gras
    Die Parkplätze befinden sich vor dem Besucherzentrum des Nationalparks

Zugang und Wege Innenbereich

  • Zugang stufenlos
  • über Rampe
  • Rampenhöhe 90 m
  • Rampenlänge 7.5 m
  • Rampenneigung 12%
  • Durchgangsbreite der Eingangstür 151 cm
  • Durchgangsbreite der schmalsten aller sonstigen zu nutzenden Türen 151 cm
  • Durchgangsbreite der schmalsten aller sonstigen zu nutzenden Flure und Durchgänge 151 cm
  • Kommentar:
    • Der Weg vom Parkplatz zum Eingangsbereich ist mit Kopfsteinpflaster befestigt. Auffahrt: glatte Betonfläche. 
    • Die Eingangstür: doppelflüglig. 
    • Es gibt eine extra Klingel an der Tür, dass jemand kommen kann und die Tür aufmacht.

Rezeption

  • Rezeptionscounter oder –tisch nicht teilweise auf eine Höhe von 85cm abgesenkt aber andere Möglichkeit der Kommunikation im Sitzen vorhanden
  • Kommentar Der Counter ist auf 75cm abgesenkt

Zugang und Wege Außenbereich

  • stufenlose Wegeführung möglich
  • Wegebeschaffenheit: Kopfsteinpflaster, Gras

Gästetoilette

  • Durchgangsbreite der Tür zum Sanitärraum 95 cm
  • Durchgangsbreite der schmalsten aller zu benutzenden Türen, Flure und Durchgänge 95 cm
  • Tür schlägt nicht in den Sanitärraum auf
  • Länge der Bewegungsfläche vor dem Waschtisch >150 cm
  • Breite der Bewegungsfläche vor dem Waschtisch 100 cm
  • Tiefe der Unterfahrbarkeit des Waschtischs (in Höhe von 67 cm) 18 cm
  • Oberkante des Waschtischs (Armauflagefläche) vom Fußboden aus 76 cm
  • im Sitzen und Stehen einsehbarer Spiegel über dem Waschtisch
  • Länge der Bewegungsfläche vor dem WC-Becken >150 cm
  • Breite der Bewegungsfläche vor dem WC-Becken >150 cm
  • Länge der Bewegungsfläche rechts neben dem WC-Becken 139 cm
  • Breite der Bewegungsfläche rechts neben dem WC-Becken 107 cm
  • Länge der Bewegungsfläche links neben dem WC-Becken >150 cm
  • Breite der Bewegungsfläche links neben dem WC-Becken 30 cm
  • Haltegriffe neben dem WC rechts und links vorhanden
  • Höhe (Oberkante) der Haltegriffe 75 cm
  • Hinausragen der Haltegriffe über die WC-Beckenvorderkante 20 cm
  • Abstand der Haltegriffe voneinander 91 cm
  • Beide Haltegriffe hochklappbar und im hochgeklappten Zustand arretierbar
  • Sitzhöhe des WC-Beckens (Oberkante WC-Brille) 46 cm
  • Notruf vorhanden
  • Kommentar: Das WC befindet sich links hinter dem Kassenbereich im Besucherzentrum

Fachkompetenz/Service

  • Informationen über weitere barrierefreie Angebote in der Region können zur Verfügung gestellt werden.
  • Informationen zur barrierefreien An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln können erteilt werden.

Erhebung der Daten

  • Erheber (Institution) tmu Tourismus-Marketing Uckermark
  • Datum der Datenerhebung 22.10.2018
  • Bei den hier dargestellten Daten handelt es sich um geprüfte Daten