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Nationale Naturlandschaften Naturpark Stechlin-Ruppiner Land

Besucherzentrum NaturParkHaus Stechlin
Kirchstraße 4
16775 Stechlin OT Menz
Telefon

033082-51210

http:/​/​www.​naturparkhaus.​de
post@​naturparkhaus.​de
Naturpark Stechlin-Ruppiner Land - Freizeit Rollstuhlfahrer Naturpark Stechlin-Ruppiner Land - Freizeit Sehbehindert Naturpark Stechlin-Ruppiner Land - Freizeit geistig behindert

Der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land im Norden Brandenburgs ist das Land der Wälder und glasklaren Seen mit vielen Besonderheiten. Auf rund einem Viertel der Naturparkfläche gibt es hier noch die für diese Klimazone ursprünglich typischen, großflächigen Buchenwälder, besiedelt von so bemerkenswerten Bewohnern wie der Schellente und vielen hämmernden Spechtarten. Namengebend für den Naturpark, aber auch für Theodor Fontanes bekannten Roman ist Norddeutschlands bedeutendster Klarwassersee, der Große Stechlinsee, der eine Fläche von 425 Hektar bedeckt und eine Tiefe von bis zu 69 Metern aufweist. Zudem finden sich im Naturpark zahlreiche intakte Moore, der Rheinsberger Rhin als naturnahes Fließgewässer und die Obere Havel als Wasserstraße.

Im Naturpark gibt es viele ausgezeichnete Angel- und Bademöglichkeiten, am Stechlinsee finden Rollstuhlfahrer sogar eine barrierefreie Badestelle. Zum Paddeln eignen sich am besten die Havel- und Rhingewässer, in denen auch Fischotter und Biber zuhause sind. Der Fischadler kommt im Naturpark in hoher Brutdichte vor, auch den Seeadler kann man beobachten. Bekanntes Ausflugsziel und eines der kulturellen Zentren Brandenburgs ist Rheinsberg mit seinem Schloss und den dazugehörigen Parkanlagen. Besonders empfehlenswert ist der Besuch des NaturParkHauses Stechlin in Menz mit einer Ausstellung, die Erwachsene und Kinder begeistert. Mehrere interessante Naturerlebnispfade beginnen hier, unter anderem die Tour „Von Moor zu Moor“ durch die faszinierende Moorlandschaft rund um den Roofensee, der zudem ein beliebter Badesee ist.

Vier Städte im Naturparkgebiet verfügen über sehenswerte, historische Stadtkerne: die Prinzenstadt Rheinsberg, die Bischofsstadt Wittstock/ Dosse, die Königin-Luise-Stadt Gransee und die Fontane-Stadt Neuruppin.

Die Wasserstadt Fürstenberg/ Havel besitzt eine neue Naturschutzeinrichtung, von der besonders wandernde Fischarten, Kanutouristen und die Stadt selbst profitieren: den rund 50 Meter langen Fisch-Kanu-Pass, die größte derartige Anlage in Brandenburg. Der Fisch-Kanu-Pass führt die Boote direkt durch den Stadtkern zum Wasserwanderrastplatz. Statt die Zeit beim Warten an der Schleuse zu vertrödeln, bietet sich jetzt ein Stadtbummel an. Mit dem Boot direkt ins Stadtzentrum zu fahren, bis 100 Meter an den Marktplatz heran, das gibt es nicht oft in Brandenburg.

Einerlei, ob Besucher ein Stündchen oder einen ganzen Urlaubstag Zeit mitbringen, die Kultur- und Landschaftsführer zeigen und erzählen zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes über die einmalige Natur- und Kulturlandschaft im Naturpark. Dazu haben sie auch manchen Insidertipp parat: zur leckeren regionalen Küche, zu kulturellen Höhepunkten und zu den Menschen im Naturpark, die sich hier mit bodenständigen Handwerkskünsten oder regionalen Erzeugnissen präsentieren.

Öffnungszeiten

01.05.2017 - 30.09.2017
Montag 10:00h - 18:00h
Dienstag 10:00h - 18:00h
Mittwoch 10:00h - 18:00h
Donnerstag 10:00h - 18:00h
Freitag 10:00h - 18:00h
Samstag 10:00h - 18:00h
Sonntag/Ferien 10:00h - 18:00h

Neue Öffnungszeiten ab 01.10.2017

01.10.2017 - 30.04.2018
Montag 10:00h - 16:00h
Dienstag 10:00h - 16:00h
Mittwoch 10:00h - 16:00h
Donnerstag 10:00h - 16:00h
Freitag 10:00h - 16:00h
Samstag 10:00h - 16:00h
Sonntag/Ferien 10:00h - 16:00h

Informationen für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen Informationen für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen

Kurz-Beschreibung

    • 1 ausgewiesener Behindertenparkplatz vorhanden
    • Zugang Innenbereich: stufenlos.
    • Zugang Außenbereich: stufenlos, Wegebeschaffenheit Außenbereich: gepflastert und eben, im Sinnesgarten wassergebundene Decke
    • Gästetoilette für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen vorhanden. Türbreite: 92cm, Bewegungsfläche vor dem WC: 138cm x >150cm, rechts: 0cm x 0cm, links: 95cm x 150cm, Haltegriffe rechts und links vorhanden.

PKW-Stellplätze

  • Anzahl der ausgewiesenen Behindertenparkplätze in der Nähe des Eingangs 1
  • Kommentar Auf Wunsch werden Gäste mit Mobilitätseinschränkungen vom Parkplatz abgeholt und zur ausstellung begleitet.

Zugang und Wege Innenbereich

  • Zugang stufenlos
  • Kommentar:
    • Der Zugang zur Ausstellung ist ebenerdig.
    • Türen und Durchgänge sind alle mehr als 90cm breit, lediglich der Zugang zum Ameisenhaus in der Ausstellung ist 59cm breit. Das Ameisenhaus ist aber auch von außen einsehbar.

Rezeption

  • Rezeptionscounter oder –tisch nicht teilweise auf eine Höhe von 85cm abgesenkt aber andere Möglichkeit der Kommunikation im Sitzen vorhanden
  • Kommentar Der Counter hat eine Höhe von 120cm und ist nicht unterfahrbar.

Zugang und Wege Außenbereich

  • stufenlose Wegeführung möglich
  • Durchgangsbreite der schmalsten aller sonstigen zu nutzenden Türen 151 cm
  • Durchgangsbreite der schmalsten aller sonstigen zu nutzenden Flure und Durchgänge 151 cm
  • Wegebeschaffenheit: Weg an der Straße ist sandig, aber mit ebenem und stabilem Untergrund
  • Kommentar: Sinnesgarten durch Wegebefestigung für Rollstuhlfahrer erreichbar (außer Barfußpfad)

Gästetoilette

  • Durchgangsbreite der schmalsten aller zu benutzenden Türen, Flure und Durchgänge 92 cm
  • Tür schlägt nicht in den Sanitärraum auf
  • Länge der Bewegungsfläche vor dem Waschtisch >150 cm
  • Tiefe der Unterfahrbarkeit des Waschtischs (in Höhe von 67 cm) 20 cm
  • Oberkante des Waschtischs (Armauflagefläche) vom Fußboden aus 84 cm
  • im Sitzen und Stehen einsehbarer Spiegel über dem Waschtisch
  • Länge der Bewegungsfläche vor dem WC-Becken >150 cm
  • Breite der Bewegungsfläche vor dem WC-Becken 138 cm
  • Länge der Bewegungsfläche links neben dem WC-Becken 150 cm
  • Breite der Bewegungsfläche links neben dem WC-Becken 90 cm
  • Haltegriffe neben dem WC rechts und links vorhanden
  • Höhe (Oberkante) der Haltegriffe 81 cm
  • Hinausragen der Haltegriffe über die WC-Beckenvorderkante 15 cm
  • Abstand der Haltegriffe voneinander 70 cm
  • rechter Haltegriff hochklappbar und im hochgeklappten Zustand arretierbar
  • Sitzhöhe des WC-Beckens (Oberkante WC-Brille) 47 cm
  • Notruf vorhanden
  • Kommentar:
    • Die Gästetoilette für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen befindet sich im Nebengebäude, ca. 20m vom Ausstellungsgebäude entfernt.
    • Der Zugang erfolgt über über eine Rampe und durch den großen Saal.
    • Personen mit Gehhilfen bzw. Restmobilität können die unteren WC-Anlagen im Naturparkhaus benutzen.

Zugang zu Tagungs- und Veranstaltungsräumen

  • Zugang Stufenlos
  • über Rampe
  • Rampenhöhe 0.38 m
  • Rampenlänge 5.1 m
  • Durchgangsbreite der Eingangstür 138 cm
  • Kommentar: Der Tagungsraum befindet sich im Nachbargebäude. Eine Schwelle von 3cm ist zu überwinden.

Fachkompetenz/Service

  • Informationen über weitere barrierefreie Angebote in der Region können zur Verfügung gestellt werden.
  • Informationen zur barrierefreien An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln können erteilt werden.
  • Transfer bzw. Abholung vom Bahnhof/ von der Bushaltestelle etc. ist möglich.
  • Es gibt Mitarbeiter im Betrieb, die für die Zielgruppe geschult sind.
  • Kommentar: Nahezu alle Exponate der Erlebnisausstellung sind per Rollstuhl selbständig erreichbar (lediglich einige Bedienelemente sind im Sitzen nicht erreichbar).

Erhebung der Daten

  • Bei den hier dargestellten Daten handelt es sich um geprüfte Daten
  • Datum der Datenerhebung 02.02.2016
  • Erheber (Institution) Tourismusakademie Brandenburg
  • Erheber (Institution) Tourismusverband Ruppiner Land

Informationen für blinde und sehbehinderte Gäste Informationen für blinde und sehbehinderte Gäste

Information und Erlebnis

  • Informationsmaterial für sehbehinderte Gäste vorhanden
  • Informationsmaterial für blinde Gäste vorhanden
  • Angebote, Ausstellungsobjekte etc. können mit mehreren Sinnen erlebt
  • spezielle Führungen für blinde und sehbehinderte Gäste werden angeboten
  • Kommentar
    • Der Sinnesgarten vor dem Haus enthält Hochbeete zum Schmecken, Fühlen, Riechen. Zudem existieren Schilder mit Braileschrift.
    • Im Naturparkhaus gibt es taktile Schilder zu den Tierstimmen ("Tiere der Nacht")
    • Anmeldung erwünscht

Wege und Sicherheit

  • Gefahrenstellen sind gekennzeichnet und gesichert
  • Kommentar Kein Leitsystem in der Ausstellung (nur bei "Tiere der Nacht"), im Garten existiert ein Leitsystem durch Baumstämme.

Fachkompetenz/Service

  • Informationen über weitere barrierefreie Angebote in der Region können zur Verfügung gestellt werden.
  • Informationen zur barrierefreien An- und Abreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln können erteilt werden.
  • Transfer bzw. Abholung vom Bahnhof/ von der Bushaltestelle etc. ist möglich.
  • Es gibt Mitarbeiter im Betrieb, die für die Zielgruppe geschult sind.
  • Begleitservice kann angeboten werden
  • Blindenführhunde sind erlaubt
  • Kommentar: Bei der Anfahrt mit dem ÖPNV empfiehlt sich der Bahnhof Gransee und dann weiter per Fahrdienst. Fahrdienste können über das Naturparkhaus vermittelt werden.

Erhebung der Daten

  • Bei den hier dargestellten Daten handelt es sich um geprüfte Daten
  • Datum der Datenerhebung 02.02.2016
  • Erheber (Institution) Tourismusakademie Brandenburg
  • Erheber (Institution) Tourismusverband Ruppiner Land

Informationen für Gäste mit Lernschwierigkeiten/ „geistiger Behinderung“ Informationen für Gäste mit Lernschwierigkeiten/ „geistiger Behinderung“

Gut zu wissen:

  • Ihnen wird alles in Ruhe erklärt und gezeigt. Sie können Fragen stellen.
  • Brauchen Sie eine Begleit-Person oder eine Unterstützung? Brauchen Sie einen Pflege-Dienst? Wir können Empfehlungen geben.
  • Weitere Informationen: Die Schilder im Garten enthalten sehr einfache Texte.

Das können wir noch für Sie tun:

  • Weitere Informationen:
    • Die Ausstellung ist einfach zu verstehen.
    • Es gibt etwas für alle Sinne: fühlen, hören, sehen und riechen.
    • Vieles kann man selbst in die Hand nehmen und ausprobieren.
    • Viele Gäste mit Lernschwierigkeiten waren schon hier. Es hat ihnen gut gefallen.
    • Bitte nehmen Sie einen Betreuer oder Begleiter mit.


Wer hat diese Informationen gesammelt? Und wann?

  • Von wann sind die Informationen? 02.02.2016